So
Klasse der Neue auch sein mag, was mich als ehemaliger
Newton-User gleich zu Anfang störte, war die fehlende
Möglichkeit, generell Accus im Psion laden zu können.
Dummerweise scheint zudem gerade der Batteriefachdeckel
der empfindlichste Teil des Psions zu sein. Da
mein Psion 5 mx Pro zudem bei Sonnenschein über
Solarstrom laufen soll, und dies nicht über den
ungepufferten 6 V Eingang geht (kein Accu), mußte ich
also eine Möglichkeit finden, die Accus im Batteriefach
von außen anzusprechen.
Außerdem
durfte dadurch die Garantie nicht gefährdet werden, denn
schließlich ist das Ding nagelneu.
Die
erste Idee dazu lieferte Psion (vermutlich ungewollt)
selbst, denn im Anleitungsbuch fand ich durch Zufall der
Hinweis, daß eine eventuell verklemmte Stift-Feder durch
einen Schlitz unter dem seriellen Anschluß entriegelt
werden könnte.
Es
scheint dort also eine Verbindung zwischen Batteriefach
und Stiftfach zu geben.
Da mir
der Stift eh nicht gefiel (ich benutze einen
Lamy-Kugelschreiber mit zwei Minen, wovon ich eine gegen
eine Rotring-DataPen-Mine ausgetauscht habe), entstand
der Plan, eine Buchse im Stiftfach unterzubringen, und
von dort mit einem dünnen Kabel die Accus anzuzapfen...
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Als
Kabel dient das zweiadrige Kabel vom entsprechenden
Ohrstöpsel (mono), die Dinger finden sich eigentlich
überall - seit Jahren ungenutzt. Es sollte ungefähr
genau so lang sein, wie der Psion. Als
Verbindungsschlitz dient die Öffnung unter dem Plus-Pol
zum Mikro hin. Wenn man vorher die Schrauben in der
Batteriefach-Mitte (auf Bild 2 zu sehen) und die im
Stiftfach (im Bild 1 zu sehen) löst, kann man den Psion
ein wenig seitlich aufziehen, so daß der Schlitz
größer wird, und das Kabel vom Batteriefach her in das
Stiftfach geschoben, und dort mit einer Pinzette in
Empfang genommen werden kann.
Dann
die Buchse anlöten (Vorsicht, meine Buchse hatte noch
einen verdeckten Pol in der Mitte, so daß ich mir erst
einmal einen satten Kurzschluß gebraten habe...)
Nun zu
der Verbindung mit den Accus. Zuerst hatte ich mir eine
schicke Konstruktion aus Abheft-Blechstreifen (die aus
Messing) gebastelt. Danach sagte der Psion keinen Mucks
mehr, aber dafür fingen die Accus an zu kochen...
Vermutlich
lag es daran, daß das Batteriefach zu einem großen Teil
aus Metall besteht, welches nur an den schwarz lackierten
Bereichen isoliert ist (alles übrigens mit dem Plus-Pol
verbunden !), dabei sah es doch aus wie Plastik...
So
ging es also nicht - na wie gut, daß ich noch so gut wie
keine Daten eingegeben hatte, denn der Psion ließ sich
erst nach einer vorübergehenden Entnahme aller
Stromquellen wieder zum Leben erwecken. (Uff, daß kann
einen ganz schön ins Schwitzen bringen...)
Eigentlich
bräuchte man ja nur die Pole zu überdecken, nur womit ?
Meine
Freundin kam auf den rettenden Gedanken der
Kugelschreiber-Drücker aus Metall. Bingo, die Größe
haut hin, also schnell zwei Kugelschreiber mit
Metall-Drücker gesucht, zerlegt, Kappen (1 mm) abgesägt
und an die Kabel gelötet (nur eine Ader muß bis zum
MinusPol reichen) Jetzt erst den hinteren Accu (zum
MinusPol) einlegen und dabei die Minus-Kappe über die
Feder legen und mit dem Accu festklemmen, dann den
zweiten Accu zuerst mit dem Plus-Pol einlegen und dabei
die Plus-Kappe im eingelassenen Kontakt einklemmen und
dann ganz in das Batteriefach drücken. Darauf achten,
daß das Kabel nicht von den Accus eingequetscht wird,
sondern sauber an der unteren Kante entlangläuft. (Bild
2)

Zum
Abschluß noch einen Klinkenstecker einstöpseln und
testen, ob knapp 3 V anliegen und Buchsen-Polung
herausfinden (oder vorher schon entsprechend gelötet
haben). Schrauben wieder rein, Klappen zu, Psion auf, und
läuft er ? Voila ! Jetzt sollten sich die Accus intern
laden lassen.
Summa
summarum kostet der Umbau knapp 10 DM und dauert gut eine
Stunde (hängt natürlich von der Übung ab...) Ich warte
nun auf mein bestelltes 3V Netzteil, um zu prüfen, ob
meine Kabel auch ein Schnelladen mit 1,5 A aushalten; und
die Solarzellen für mein CD-Modul... Ich melde mich dann
wieder :-)
| Akkus
im Psion laden - Teil 2 So,
nun haben wir zwar einen Zugang zu den
eingelegten Akkus, aber was daran jetzt
anschließen ? Zwar wäre ein einfaches 3 V
Netzteil möglich, doch da Akkus und gerade
NiMH-Zellen sehr empfindlich auf Überladung
reagieren, werden Akkus in speziellen
Ladegeräten mit einem Laderegler geladen. Dabei
werden meistens die jeweiligen Zellen immer
einzeln geladen, es gibt jedoch auch Ausnahmen:
Bei
Pearl gibt es z.B. das NiMH-Ladegreät "GP
PowerBank" inklusive 4 NiMH-Akkus mit
jeweils 1300 mAh für knapp 40 DM (!) und dieses
läd jeweils 2 Zellen in Reihe (siehe Bild).
Also
fix das Kabel mit dem Mini-Stecker z.B. mit
KrokodilsKlemmen mit dem Plus- und MinusPol
verbinden, und fertig ist die Laube. Nachteil:
Die Akkus werden nur sehr langsam über mehrere
Stunden geladen :-(
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Als
Alternative gibt es bei ELV die Universale Ladeschaltung
als LötBausatz, die ebenfalls mehrere Zellen in Reihe
laden können soll, und das sogar schnell. Leider fehlen
mir bislang die nötigen ElektronikKenntnisse, um das
Teil zum Laufen zu bekommen. Wer sich also mit soetwas
auskennt, möge sich bitte melden !
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Speicherkarte
zum DatenTransfer mit dem Notebook Zwar
habe ich meinen Psion dank der tollen Tips auf
diesen Seiten via VirtualPC und PsiWin mit meinem
Apple PowerBook über viele, viele Kabel
verbinden können, aber ginge es nicht auch
einfacher ? Bei Conrad bestellte ich mir deswegen
auf gut Glück eine
PCMCIA-CompactFlash-AdapterKarte (siehe Bild)
für 30 DM und siehe da, sowohl mein PowerBook
als auch das Notebook meiner Freundin erkennen
die so eingelegte PsionSpeicherkarte problemlos
als PC-Speichermedium. So lassen sich nicht nur
größere Datenmengen (z.B. Programme) schnell
und unkompliziert übertragen, auch das
Betriebssystem des 5ers mx Pro läßt sich so fix
wieder auf die Karte zurückspielen.
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printed with 100 % recycled electrons <=
Thorsten
Stegemann, 01. Januar
2000
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