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Da
bin ich wieder!
Und
nach einer Pause, möchte ich den Anfängern unter euch
wieder meine Erfahrungen schildern.
Ich
selber habe erst seit einiger Zeit aktiv, also nicht nur auf der
Arbeit, mit dem Thema Computer zu tun und das auch mehr sporadisch.
Was
bislang kein rechtes Thema für mich war, war das Thema Sicherheit..
An
meinem Arbeitsplatzcomputer wurde vor geraumer Zeit ein Virusprogramm
installiert und die Techniker versicherten mir, daß dann nichts
mehr passieren könne. Nun, für mich ein Aussage, die mich
erfreute und der ich nichts entgegen setzen konnte.
Ein
Jahr reifer und weiser, hat mich die Erfahrung gelehrt, daß
Datensicherheit mehr ist als nur ein Virenprogramm, besser ein Anti-Virenprogramm
zu installieren.
So
passierte mir doch, ihr wißt es sicher noch, zu Beginn eines
Urlaubs mein Mißgeschick mit den Batterien.
Alle
Daten waren weg – gut, daß mein Nachbar eine Sicherung hatte.
Mittlerweile
habe ich eine 48MB Speicherkarte, CF genannt und mir wurde versichert,
daß die Daten dort auch ohne Batterien gespeichert bleiben.
Da mir das Innenleben all dieser Technologie völlig fremd ist,
frage ich mich schon manchmal, wie das gehen kann. Ohne eigene Batterie
hält dieser Datenspeicher meine Daten parat. In meinem Verständnis
sind diese Daten doch nur elektronische ? – ja was eigentliche –
Geistesblitze,
Ihr
seht, mir fehlen die Worte und das Verständnis. Nun, irgendwie
sind also die Daten auf der karte und können wohl auch noch
nach Jahren gelesen werden.
Vorsicht,
ist die Mutter der Porzellankiste, weswegen ich trotzdem die Daten
ja bislang bei meinem Nachbarn sicherte.
Welch
großen Blödsinn ich da veranstaltete, erfuhr ich vor
einigen Wochen.
Da
fragte mich nämlich mein Nachbarn, ob es meiner Galle jetzt
wieder besser ginge.
Ich
muß sehr erstaunt ausgesehen haben. Wahrscheinlich weiß,
denn er fragt mich, ob es mir wieder schlechter ginge.
Ich
hatte DEFINITIV niemals mit jemanden über meine Galle geredet!
Das
wußte bis dahin nicht einmal meine Frau, denn ich wollte sie
vor der notwendigen Operation nicht beunruhigen.
Der
einzige, der es zu diesem Zeitpunkt wußte, war mein Arzt und
mein Psion, dem ich es anvertraute.
Bis
dahin hatte ich ja auch immer das Paßwort aktiviert.
Wie
konnte mein Nachbar also davon wissen?
Ein
notorischer Häcker?
Die
Antwort war denkbar einfach und sie wurde von Herrn Rode gegeben,
der herzhaft lachte, als ich ihm die Geschichte erzählte.
"Nun,"
sagte der Profi, "früher einmal konnte man am PC nur an
die Daten des Psion, wenn der entsprechende Psion auch angeschlossen
war. Naja, Freaks kamen auch so noch an die Daten, aber die Normal-User
nicht. Dann wurde PsiWin geändert und jetzt komme ich an alle
Daten einfach so heran, wenn sie gesichert wurden. Und das Beste
daran: Das Systempaßwort hat keinerlei Einfluß auf diese
Sicherung!"
Das
war ein Schock für mich!
Bislang
dachte ich ernsthaft, auch für die Sicherung gelte mein Paßwort.
So konnte der nette Nachbar in Ruhe mein Tagebuch lesen. Bislang
dachte ich, er würde so etwas nicht tun.
Nun,
wer den Schaden hat...
Aber
weiter:
Wir
verabredeten ein Treffen am nächsten Wochenende und so fuhr
ich zweihundert Kilometer um in die Wahrheit der Datensicherheit
zu gelangen.
Dieses
Treffen hatte es dann aber auch in sich und so änderte sich
das Thema Datensicherheit in das Thema Datenunsicherheit.
Ich
lernte:
Jeder
Psion kann mit einem Paßwort geschützt werden.
Einige
internen Programme ermöglichen ein Paßwort
für
alle anderen gibt es Programme wie FreeCrypt oder EnCrypt, die die
Informationen verschlüsseln (wußte ich schon, dachte
es sei nicht notwendig)
Wenn
nun Daten auf der Speicherkarte liegen UND mein Psion Paßwortgeschütz
ist, dann kann ein Schlingel einfach meine Karte in seinen Rechner
stecken und schon hat er meine Daten. Sind diese nicht vercryptet
(schreibt man das dann so) also verschlossen, dann hat er alle Informationen.
Nur an die auf dem Internen Speicher kommt er nicht!
Prima,
sage ich, dann lege ich alle Daten auf den internen Speicher, schütze
den Psion mit einem Paßwort und schon ist Ruhe.
Nee,
sagt der Herr Rode, so einfach ist das nicht.
Wir
von Psionwelt und einige Freunde, haben vor einiger Zeit herausgefunden,
daß es durch einen Kniff trotzdem möglich an die Daten
auf D zu kommen. Wie das geht sagen wir nicht, aber das es geht
zeige ich Dir.
Nun,
ich gebe zu, ich war tief beeindruckt.
Binnen
drei Sekunden hatte er meine Agenda, trotz Paßwort, auf seinem
Psion!
Also
bringt das Paßwort nichts, meinte ich.
Jetzt
versicherte er mir, daß es ja nicht nur wichtig für die
Psionwelt-Macher war, die Möglichkeit herauszufinden, wie ein
Psion zu knacken ist, sondern sie diese Tatsache erst veröffentlichten,
als man eine Möglichkeit gefunden hatte, dies zu verhindern:
Den sogenannten Sicherheits-Patch! (Link: bei den Programmen)
Einmal
aufgespielt, sichert er zuverlässig gegen die bislang einzig
bekannte Art, daß Paßwort zu umgehen. Nur man muß
es halt wissen. Da draussen liegen tausende Psions ungeschützt
in Seminarpausen auf den Tischen. Was man da alles machen könnte...
Puh.
Ok. Auch das gelernt. Sicherheits-Patch aufgespielt.
Und
nun ist alles sicher?
Nein.
Nur,
wenn ich die wirklich sensiblen Daten mit einem Paßwort schütze,
kann ich sicher sein, daß niemand von meiner Galle erfahrt
(Die ist übrigens jetzt raus, weswegen es so ruhig um mich
war)
Am
besten ich nehme mir Encrypt, das ist zwar Shareware, aber gut und
verschlüssele meine Datenbank, meinte der Psionwelt-Mann.
Genau
das tat ich auch und habe seit dem eine eigene Datenbank mit allen
sensiblen Informationen, die ständig verschlüsselt ist.
Mein
Tagebuch habe ich mit einem Paßwort versehen und meine Gehaltstabelle
auch.
Richtig
unangenehm, was ich alles auf dem Psion habe.
Ach
und die Sicherung bei meinem Nachbarn hat der in meinem Beisein
gelöscht!
Wichtig
bei Encrypt:
Spielt
erst mal mit eine Datenbank oder Word-Kopie herum. Es ist nicht
so einfach zu durchschauen, aber diese Arbeit lohnt sich!
(Screenshot
einfügen: Encrypt)
Man
kann es so einstellen, daß z.B. die Datenbank sich nach der
Paßworteingabe öffnet und selbständig nach einigen
Minuten schließt.
Dann
kann man den Psion auch mal unbeaufsichtigt lassen.
Weiterhin
habe ich locker installiert.
Dieses
Programm ermöglicht es mir vorzugeben, daß sich das Systempaßwort
erst einige Minuten nach dem Abschalten erst aktiviert. Das ist
immer dann sinnvoll, wenn ich den Psion zuklappe in die Tasche stecke,
einen Moment später wieder aufklappe, arbeite, zu, auf, zu,
auf.
Erst,
wenn ich zehn Minuten (so habe ich es bei mir eingestellt) keine
Taste mehr benutzt habe und nicht am Netzteil hänge, schaltet
der Psion das Paßwort ein.
Feine,
sichere Sache.
So,
nun seit ihr umfangreich aufgeklärt und könnt euch um
eure eigene Datensicherheit kümmern.
Und:
einen Virus gibt es für den Psion, Gott-sei-Dank, nicht.
Noch
nicht, wer weiß, was da noch alles kommt.
Euer
Karl L.
k.l.@psionwelt.de
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