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Erst
einmal muß ich mich entschuldigen, dafür, daß ich
mich jetzt mehrere Wochen nicht gemeldet habe. Aber, wie es euch
ja bestimmt auch manchmal so geht: Es gibt wichtigeres im Leben.
Familie,
Beruf, Gesundheit. Jetzt habe ich aber wieder einige Freiräume
und möchte euch weiter über mein Zusammenleben mit dem Psion
berichten. Wie ihr ja sicher noch wißt, sind meine Kenntnisse
der Computertechnologie eher rudimentär und erweitern sich etwa
so, wie Kinder lernen: ausprobieren, ausprobieren. Dies ist mit Sicherheit
auch der Grund, warum ich dabei gehörig Federn lassen mußte.
Aber davon später. Eines meiner Hauptprobleme ist, daß
es offenbar keinerlei Leitfaden für Neulinge gibt, der nicht
ein Grundwissen von Festplattenstruktur und Verzeichnisbäumen,
von geschützten, unsichtbaren, oder von Systemdateien voraussetzt.
Ahnungslos habe ich es locker geschafft, Dateien zu löschen,
die nachher von irgendeinem Programm gebraucht wurde. Auch war mir
absolut unverständlich, wie man den Überblick über
duzende von Verzeichnisse behalten soll. Und so werfe ich allen Handbuchschreibern
vor, daß Sie sich noch nie die Mühe gemacht haben, ihre
eigenen Handbücher so zu lesen, wie sie ein Anfänger liest.
In
den PsiFragen habe ich einige sehr gute Anleitungen – Schritt für
Schritt – gefunden, die zumindest mir, es möglich machten einige
Dinge rasch zu verstehen, aber oft wußte ich damit nicht,
WARUM man es so und nicht anders tun sollte.
Auch
vergessen offenbar die Freaks, daß man zwar mit dem Programm
Assistant (oder Macro5, Extrabars) zwar quasi alles machen kann
(via Makros) – aber alleine das Einfügen vorhandener Makros
hat mich Stunden, ja, Wochen gekostet. Und es wäre mir
auch dann nicht gelungen, wenn der Herr Rode von Psionwelt nicht
zwei Stunden Geduld aufgebracht hätte.
Aber
am meisten hat mir da der Workshop des Psionwelt-Machers Fredy Ott
geholfen: www.ott-nett.ch/macro5.htm.
Ja, die Schweizer wissen halt auf was es ankommt. Wenn man es dann
mal kapiert hat, ist es ganz einfach. So kann man Macros nutzen:
- schon
fertige
- selbst
"aufgezeichnete"
- selbst
geschriebene.
Für
die selbstgeschriebenen bin ich offenbar noch nicht weit genug, aber
die aufgezeichneten und die schon fertigen Macros sind jetzt auch
für mich ein Thema.
Danken
möchte ich an dieser Stelle einigen Programmierern, die ihre
Makros so perfekt ausgearbeitet haben, daß man nichts mehr
per Hand im sogenannten "Quellcode", also der Programmiersprache,
ändern muß. Besonders die vielen Kleinprogramm rund um
die eMail-Funktionen (Mailbuttler, DigestHändler, Dig2Digest,
Reply) sind mir mittlerweile wichtiger als so manches gekaufte Programm.
Schaut mal unter : www.psionwelt.de/programm/Macros.htm
Dann
gibt es noch eine Unmenge an Macros, für alle möglichen
Zwecke, die aber für den eigenen Psion erst angepasst werden
muß. Manchmal muß nur ein Dateiname im Programmiertext
geändert werden. Aber, schon daß ist zuviel für
mich gewesen. Irgendwann habe ich es dann sogar gewagt und einfach
geändert – nichts passierte. Das Geheimnis, so die Experten,
liege daran, daß dieser Programmiercode erst noch umgewandelt
werden muß.
Man
hat es mir sogar gezeigt – aber ich dachte mir schon damals, vergeßt
es einfach. Genug ist genug. Es reicht doch, daß ich es jetzt
wenigstens schaffe ein Makro in Assistant einzubinden und zu starten!
Also liebe Programmierer, denkt bei euren Makros an die vielen Unfähigen,
für die es schon ein Hemmnis ist, Macros überhaupt in
das entsprechende Startprogramm einzubauen. Was aber ist denn ein
Macro und was unterscheidet es von einem Programm. Ich denke es
mir so: Ein Programm ist eigenständig lauffähig. Einfach
auf einen Psion aufspielen, anklicken, los geht’s. Ein Makro braucht
immer das entsprechende Grundprogramm, um überhaupt zu funktionieren.
Glücklicherweise haben sich die Programmierer von Macro5, Assistant
und Extrabars auf einen "Standart" geeinigt, so daß
die Macros untereinander wohl austauschbar sind. (Bitte korrigiert
mich, so genau kenne ich mich dann doch nicht aus) Weiterhin kann
ein Makro im sogenannten "Rekorder" aufgenommen werden.
Besonders bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten machen dann
Macros richtig Spaß. Und sogar ich als Laie kann das recht
einfach lernen. Stellt euch vor, ihr schreibt jeden Tag ein Tagebuch.
Jeden Tag tippt ihr in euer Tagebuch ein: "Leerzeile Leerzeile
Bericht von Karl L., es ist der :" Dann kann man dies einmal
aufzeichnen und anschließend so oft man möchte, wiederholen.
Man
startet dazu einfach den Rekorder, tippt alles, wie oben und wenn
man fertig ist, wechselt man wieder in den Rekorder und beendet
die Aufnahme. Jetzt kommt das Problem: Der Programmiercode erscheint
und man muß im Menü noch "Übersetzen"
anklicken. ERST dann ist das Macro wirklich ein Macro.
Nun
in das entsprechende Grundprogramm einbinden (Nach dem Motto: Die
Taste CTRL+T startet das Tagebuch-Macro, wie genau das geht, lest
ihr z.B. bei Mario´s Assistant in der Anleitung).
Wem das
zuviel ist, dem empfehle ich das Macro: QuickRecord auf Pnicolas Seite.
Damit kann man ohne Zwischenschritte ein Macro aufnehmen und so oft
man mag abspielen. Ziemlich einfach, wenn man es dann mal begriffen
hat. Ihr seht: MACROS erleichtern enorm das Leben und die Anzahl der
Macros wächst ständig. Schaut euch bei den Psionwelt-Macros
mal um und besucht Marios Seite, es ist leichter als man denkt.
Und
wenn euch meine kurze Ausführung neugierig gemacht hat, dann
empfehle ich euch das Studium des Macro5-Workshops. Man braucht
wirklich nicht lange, um ihn durchzuarbeiten, und durch das garantierte
Erfolgserlebniss macht es auch noch Spaß. Den Lohn werdet
ihr bei eurer täglichen Arbeit mit dem Psion ernten.
Euer
Karl L. K.L.@psionwelt.de
(Diesmal mit eMail-Adresse, damit ich auch mal Post
bekomme :-)
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